Shopware Webinar «E-Commerce GEO Optimierung – für ChatGPT und Co.»


Die Websuche verändert sich radikal. Kunden fragen heute Gemini oder ChatGPT nach Produktempfehlungen, statt sich mühsam durch Kategorien zu klicken. Werden Ihre Produkte dort bereits gefunden?

Statt nur für Suchmaschinen zu optimieren, erfahren Sie in diesem Webinar, wie Sie Ihren Shopware-Shop gezielt auf KI-Assistenten ausrichten, damit Ihre Produkte in ChatGPT, Gemini & Co. nicht nur erscheinen, sondern konkrete Kaufimpulse auslösen.

Das nehmen Sie mit:

  • Strategie: Was GEO bedeutet – und warum klassische SEO allein nicht mehr reicht.

  • Technik: Wie Shopware strukturiert sein muss, damit ChatGPT & Co. Produkte korrekt verstehen und ausspielen können.

  • Innovation: Einblick ins Agentic Commerce Protocol (ACP) inkl. PayPal-Prototyp.

  • Praxis: Konkrete Optimierungsmassnahmen für bessere Auffindbarkeit in KI-Systemen.

Nutzen Sie die Chance, sich frühzeitig Wettbewerbsvorteile zu sichern – bevor KI-basierte Produktsuche zum neuen Standard wird.

  • 📅 Datum: 21. April 2026

  • ⌚️ Zeit: 14:00 Uhr

  • ⏱️ Dauer: 50 Minuten

Das Webinar hatte am 21. April 2026 stattgefunden.

Aufzeichnung erhalten


Das erwartet Sie im Webinar

Wir zeigen Ihnen, wie Ihr Shopware-Shop strategisch und technisch so aufgestellt wird, dass KI-Assistenten wie ChatGPT und Gemini Ihre Produkte finden, verstehen und weiterempfehlen.


FAQ: GEO – Generative Engine Optimization für Onlineshops

Im Webinar haben Teilnehmer diese Fragen gestellt – hier die Antworten.

GEO bezeichnet die Optimierung von Inhalten dafür, dass KI-Modelle (wie ChatGPT, Google AI Overviews oder Perplexity) diese Inhalte verstehen, als vertrauenswürdig einstufen und in ihren generierten Antworten zitieren bzw. empfehlen. Im Gegensatz zum klassischen SEO, das auf Rankings in blauen Links optimiert, zielt GEO darauf ab, direkt als Quelle innerhalb einer KI-generierten Antwort genannt zu werden.

Nein. GEO ist eine Erweiterung von SEO, kein Ersatz. Technisches SEO bleibt die Grundvoraussetzung: Ohne eine technisch sauber aufgesetzte, in Suchergebnissen auffindbare Seite findet die KI die Inhalte gar nicht erst. GEO optimiert dann zusätzlich, wie verständlich und vertrauenswürdig diese bereits auffindbaren Inhalte für ein KI-Modell sind. Beide Disziplinen ergänzen sich und sollten parallel verfolgt werden.

Nein, davon wird explizit abgeraten. Eine Website, die zu stark technisch auf KI optimiert wird, verliert an Lesbarkeit für Menschen. Empfohlen wird stattdessen, fachlich fundierte, korrekte und möglichst mit Quellen belegte Inhalte zu schreiben, die sich an eine reale Zielperson richten – guter, fachlich präziser Content funktioniert für Menschen, klassisches SEO und KI-Modelle gleichermaßen.

Ein erster, einfacher Test: die eigene Produkt- oder Shop-URL direkt in ein KI-Tool wie ChatGPT eingeben und gezielte Fragen stellen, etwa «Erklär mir dieses Produkt» oder «Ist dieses Produkt für X geeignet, warum?». Die Antwort zeigt, wie gut die KI den Inhalt bereits versteht. Dabei gilt es zu beachten, dass KI-Tools gelegentlich noch halluzinieren können – die Einschätzung ersetzt also keine fundierte Content-Prüfung, gibt aber einen schnellen ersten Eindruck.

Aktuell ist das messtechnisch noch eine Herausforderung, da eine zuverlässige Trennung zwischen klassischem organischem Traffic und Traffic aus KI Overviews in Tools wie der Google Search Console noch nicht sauber möglich ist – eine entsprechende Anpassung wird aber erwartet. Bis dahin bieten spezialisierte SEO-Tools erste Auswertungsmöglichkeiten, etwa um zu sehen, in wie vielen KI-Prompts eine Domain zitiert oder genannt wurde.

In der bisherigen Praxis war für individuelle Schema-Markup-Anpassungen meist ein Entwickler-Team notwendig. Je nach technischem Hintergrund kann eine Umsetzung über ein Plugin ebenfalls möglich sein – eine pauschale, entwicklerfreie Lösung gibt es aktuell aber nicht durchgängig.

Das hängt vom individuellen technischen Setup ab. In Shopware 6 selbst lässt sich Cornerstone Content entweder als eigene Landingpage oder als eigene Kategorie umsetzen, zum Beispiel eine zusätzliche Kategorie-Ebene neben den klassischen Produktkategorien (etwa nach Material oder Einsatzbereich wie «Business» oder «Sport»). Diese Kategorieseite enthält dann deutlich mehr redaktionellen Inhalt statt eines reinen Produktkatalogs.

Die KI-Funktionen sind unter der Sammelbezeichnung Shopware Intelligence in verschiedene Bereiche der Plattform integriert, statt als einzelnes separates Produkt zu existieren. Die Text- und Bild-Erstellungstools finden sich direkt in den Produkttexten, dazu kommt ein Chat-Button für weiterführende Fragen. Je nach Shopware-Version können sich die genauen Fundorte unterscheiden.

Die drei Säulen sind: Semantik (Inhalte inhaltlich vollständig und kontextuell aufbereiten statt nur auf Keywords zu optimieren), E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness – also Signale für Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit) sowie technisches SEO (strukturierte Daten, saubere Überschriftenstruktur, interne Verlinkung, Meta-Angaben).

E-E-A-T steht für Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness (Erfahrung, Expertise, Autorität, Vertrauenswürdigkeit). Diese Signale helfen KI-Modellen zu erkennen, dass Inhalte von echten, glaubwürdigen Quellen stammen – das reduziert die Gefahr, dass die KI falsche oder unbelegte Informationen (Halluzinationen) verwendet. Je klarer erkennbar ist, dass eine reale Person oder ein echter Experte hinter einer Aussage steht, desto eher wird der Inhalt von der KI als vertrauenswürdige Quelle genutzt.

Cornerstone Content ist thematisch übergreifender Inhalt, der ein ganzes Themenfeld abdeckt (z. B. «Stoffe und Materialien» über mehrere Produktkategorien hinweg) und als zentraler Hub fungiert. Von dort aus sollte auf Kategorieseiten und vertiefende Blogartikel verlinkt werden. Wichtig ist, dass dieser Content nicht isoliert (z. B. nur im Footer verlinkt) steht, sondern über interne Links mit anderen Seiten verknüpft ist – sonst kann die KI (wie auch der klassische Google-Crawler) den Inhalt nicht sinnvoll einordnen.

Ja, deutlich: Traffic, der über eine KI-Zitierung auf eine Website gelangt, konvertiert rund 4,4-mal häufiger als klassischer SEO-Traffic. Der Grund liegt in der Vorqualifizierung: Nutzer haben der KI bereits mehrere aufeinander aufbauende Fragen gestellt und werden erst dann auf eine konkrete Lösung – etwa ein Produkt – verwiesen, wodurch die Kaufwahrscheinlichkeit deutlich steigt.


FAQ – Häufige Fragen zum Webinar

Für Fach- und Führungskräfte im Mittelstand, die E-Commerce als strategischen Vertriebskanal verstehen. Insbesondere E-Commerce Manager, IT-Leiter und CEOs, die investitionssichere Lösungen statt kurzfristiger Trends suchen.

Nein. Wir fokussieren uns zuerst auf die GEO Grundsätze bevor wir dann konkrete Beispiele anhand von Shopware zeigen.

Ja. Wer registriert ist, erhält nach dem Webinar den Link zur Aufzeichnung und unsere Checkliste «Subscription-Readiness».

Das Webinar wird auf Deutsch gehalten – mit Fokus auf die spezifischen Anforderungen im DACH-Markt (Zahlungsgewohnheiten, ERP-Standards, rechtliche Rahmenbedingungen).

Die Speaker

Martin Lingens

Roman Braun

Head of MarTech

roman.braun@webwirkung.ch

Aline Mazenauer

Business Development

aline.mazenauer@webwirkung.ch